Heute schon an Übermorgen denken: Generationengerechtigkeit in der EU
Politische Entscheidungen wirken oft weit über die Gegenwart hinaus und prägen nicht nur die Lebensbedingungen heute lebender Menschen, sondern auch zukünftiger Generationen. Das Konzept der Generationengerechtigkeit zielt deshalb darauf ab, die Interessen und Bedürfnisse aller Generationen in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Das im Dezember erscheinende Dossier der Beobachtungsstelle beschäftigt sich mit Generationengerechtigkeit in der EU. Es führt in die zentralen Begriffe, Ziele und Instrumente generationengerechter Politikgestaltung ein und beleuchtet aktuelle Entwicklungen auf europäischer Ebene. Ergänzt wird es durch externe Beiträge von europäischen Stakeholdern.
Strategie für Generationengerechtigkeit
Die erste Strategie für Generationengerechtigkeit wurde am 5. März 2026 von der EU-Kommission angenommen. Sie wurde in einem mehrphasigen Prozess unter Beteiligung des EU Policy Labs und eines Europäischen Bürgerforums erarbeitet.
Die Strategie zielt darauf ab, Generationengerechtigkeit als Leitprinzip in der Politikgestaltung zu verankern, sodass bei aktuellen Entscheidungen immer auch die langfristigen Folgen für alle Generationen berücksichtigt werden. Dadurch soll die Verteilung von Chancen und Lasten zwischen allen Generationen gerecht gestaltet werden.Die Fokusausgabe des EU-Monitorings stellt die Strategie ausführlich vor.


